Die Geschichte (1950 - 1973)

1950
Es wird eine Sauna eingebaut.
Der zunächst gute Besuch läßt aber bald nach und als im Jahr 1953 der Ofen explodiert, wird der Betrieb eingestellt.

1954
50 Jahre VVV Jubiläum

Von besonderer Bedeutung ist der Beschluß, bei der Gemeinde einen Antrag auf Bewilligung von 5000 DM für den Ausbau der Badeanstalt im Wiehe einzubringen. Die Badeanstalt, die durch hervorragend gutes Quellwasser gespeist wird, soll großzügig ausgebaut werden. Es ist geplant, das Schwimmbecken erheblich zu vergrößern.

1955, 21. August
Offizielle Einweihung des Wiehe-Bades nach einer großzügigen Erweiterung

Badeanstalt mit sechs neuen 50m-Schwimmbahnen
ein fünf-Meter-Turm
ein Nichtschwimmerbecken
ein Planschbecken für die Kleinen

*** Kreißzeitung für die Grafschaft Hoya - 96. Jahrgang Nr 194 ***
Großes Schwimmfest im neuen Waldbad
Freude und Begeisterung bei alt und jung über das vorbildliche Schwimmstadion

Sonne, Wasser und fröhliche Menschen - das war der harmonische Dreiklang, unter dem gestern die mit einem großen schwimmsportlichen Programm verbundene Einweihung des neuen Schwimmstadions der V.V.V. im Wiehe stand. Keiner der fast 2000 Zuschauer, der nicht begeistert war von dem großzügig angelegten Bad inmitten einer waldreichen Umgebung, und keiner, der nicht dem verschönerungsverein Vilsen, dem Schwimmsportverein und den Bürgern Dank zollte für die Schaffung des Stadions, das jung und alt aus nah und fern Stunden der Erholung und gesunden Sports schenken wird.

Es war ein festlich-farbiges Bild, als der Vorsitzende des Verschönerungsvereines Vilsen, Fleckensdirektor Appelhoff, nach einem Musikstück des Spielmannszuges des TuS Syke die große Zahl der Gäste willkommen hieß.

Sängergruß und Lied, durch den "Orpheus" dargeboten, leiteten zu der Ansprache von Oberkreisdirektor Dr. Siebert-Meyer übe. Es sei nicht nur eines der schönsten Bäder in der näheren und weiteren Umgebung, sondern auch, wofür es nur allerhöchste Anerkennung gebe, eines, das seine Entstehung nicht den Behörden, nicht der öffentlichen Hand, sondern der Initiative und Tatkraft der Bürger verdanke.

Dank der guten Organisation rollte das Programm, das für den Nachmittag an die 15 Konkurrenzen brachte, unter einem immer freundlicher werdenden Himmel Schlag auf Schlag ab. Die Farben des Sommers, die bunten Kleider, die flatternden Wimpel und Fahnen, das im Sonnenlicht gleißende Wasser, Freude über Einsatz und Sieg, und das Konzert des Musikkorps der Landesbereitschaftspolizei vereinten sich zu einem Akkord der Lebensfreude, der Wettkämpfer und Zuschauer bewegte.

1962
Die Badeanstalt erhält ein Gebäude für einen Restaurationsbetrieb und eine Bademeisterwohnung nach den Plänen des Architekten Erwin Büchner. Dabei helfen die Soldaten des Panzerbataillons 33 der Garnison Barme unter der Leitung von Oberstleutnant Oberwöhrmann tatkräftig mit.
Gleichzeitig wird die Wasserversorgung, die bisher aus der Beeke geschah, auf Harzwasser umgestellt. Ducrh diesen Bau, die Erweiterung der Spielwiese und verschiedene Anschaffungen wird der Betrieb mit 30 000 Mark belastet. Auch mit bester Auslastung (1976 140.000 Badegäste) steigt das Defizit bis 1972 auf 48 000 Mark. Das ist für den Verein auf die Dauer untragbar. Seit 1970 werden deshalb Verhandlungen mit dem Flecken mit dem Ziel der Übergabe geführt, die 1972 zum Abschluß kommen.

1972, 15. Juli
10 500 Mark für Wiehe-Bad-Planung / Umbau-Beginn voraussichtlich 1973

Der Rat des Luftkurortes bewilligte Ausgaben in Höhe von 10 500 Mark für eine Generalplanung zum Umbau des Wiehe-Bades. Wie berichtet, wird das Freibad ab Anfang nächsten Jahres von der Gemeinde übernommen, nachdem es bislang vom Verkehrs- und Verschönerungsverein betrieben worden ist.

1973, 1. Januar
Der Flecken Bruchhausen-Vilsen übernimmt das Wiehe-Bad und den Betrieb in eigener Regie.